Katzen 1980 bis 1991 Cellani Abessinier

 

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GCI & P Cellani's Siena Karisa

Abessinier wildfarben

10.12.1985  bis 16.03.1992

 

Eltern / Parents:

EGCI Bastis Aby Ras-Cal (Aby n)

EGCI Cellani's Siens Eyjesha (Aby n)

Diese Tochter von Cellani’s Siena Eyjesha und Bastis Aby Ras-Cal gesellte sich als weitere Zuchtkatze zur Gruppe. In ihrer Eleganz und Grazie verkörperte Karisa das Abbild einer sanft blickenden Statuenschönheit, ... die in ihrer umfassenden Putzwut mit ihrer Raspelzunge fast Löcher in die von ihr „gepflegte” menschliche Haut leckte.

Ihren ersten und einzigen Wurf in der Cellani Abessinier Cattery in Berlin gebar sie mit Kaiserschnitt. Die drei Kinder dieses Wurfes zog sie sorgsam und mit sanfter Bestimmtheit auf und ließ sich dabei auch durchaus auf nicht immer freundschaftliche Händel mit ihrer eigenen Mutter ein.

Leider nahm sie nach dieser Kaiserschnittgeburt nie wieder auf. Fortan kümmerte sie sich als liebevolle Halbschwester und Cousine bis zu ihrem viel zu frühen Tode (Sie starb an einem Zungenbandkarzinom.) um die Kinder anderer Mütter in der Cellani Abessinier Cattery in Berlin.


GCI Cellani’s Cupra Paijuli

Abessinier sorrel

* 01.03 1987 bis ?

 

 Eltern/Parents:

EGCI Bastis Aby Ras-Cal (Aby n)

GCI / P Cellani Siena Karisa (Aby n) 

 

 

Meine sorrelfarbene Paijuli teilte mit ihrem Urgroßvater Bakis außer der rasanten Farbe auch noch die Freude am Essen und folglich die Sorge um die Linie. Sonst hatten die beiden wenig gemein. Wo er sich als etwas „dröselig“ wirkender, einmalig freundlicher Knuddelkater zeigte, übte sie sich in vorsichtiger Zurückhaltung, um dann allerdings - in den Arm genommen - in förmlich triefende Schmuseorgien zu verfallen.

Das „Julchen“ hatte ein einziges Mal Kinder, und zwar vier an der Zahl von Valerius von Udindare. Bei der Aufzucht dieser Kinder legte sie all ihre Vorsichtigkeit ab, war offen, selbstsicher und ging ganz in ihren Verpflichtungen auf.

Eine Tochter diese Wurfes, Cellani’s Siena Ramoti, blieb bei mir. Mit dieser verband Paijuli so viel, dass sie ihr auf Schritt und Tritt folgte wie ein Schatten. Da ihr das Leben in der Gruppe aber insgesamt ein Gräuel war, entschloss ich mich, ein anderes Zuhause für sie zu suchen. Zusammen mit Tochter Ramoti verließ sie die Cellani Abessinier Cattery in Berlin 1992, in der Zeit meiner eigenen züchterischen Pause.

Leider brach der Kontakt zu ihren neuen Besitzern bald ab, so dass ich nicht weiß, wie es ihr und Ramoti später ergangen ist und wie alt die beiden wurden.


 

Cellani’s Siena Ramoti

Abessinier wildfarben

* 30.09.1988 bis ?

Eltern / Parents:

CI Valerius von Udindare (Aby n)

GCI Cellani's Cupra Paijuli (Aby o)

 

 

Ramoti war die gesprächigste und großohrigste Katze, die in diesem ersten Zuchtabschnitt in meinem Hause geboren wurde, verträglich und freundlich im Umgang mit anderen und ausgesprochen einfallsreich im Spiel. Nach dem Fortgang ihrer drei Geschwister schloss sie sich ganz eng an ihre Mutter an, die der Tochter von da an wie ein Schatten folgte.

Obwohl sich Ramoti problemlos richten ließ und bei den Richtern gut ankam, nahm ihre Ausstellungskarriere ein frühes und weithin riechendes Ende. Sie litt nämlich an Reisekrankheit, erbrach auf der Fahrt und produzierte Durchfall, so dass ich sie nach Erreichen des Championtitels (Dank sei dem gegen Reisekrankheit hervorragend wirkenden Kapselpräparat Zintona!) zu Hause in Berlin beim Rest der Cellani Abessinier Katzen ließ.

Mit ihrem Großvater Bastis Aby Ras-Cal hatte Ramoti einen Wurf im Jahr 1990, in dem die kleine wildfarbene Usati das Licht der Welt zwar einsam, aber munter erblickte. Liebevoll zog Ramoti dieses Kind auf, um sich nach dessen Umzug in ein eigenes Zuhause wieder ganz der Freundschaft zu ihrer Mutter Paijuli zu widmen. Als ich für Paijuli im Jahr 1992 ein neues Heim wählte, zog Ramoti zusammen mit ihrer Mutter dort hin.

Leider brach der Kontakt schon recht bald ab, so dass ich nicht weiß, wie es beiden erging und was aus ihnen wurde.


 

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